Gewinnspiele: Nur die nötigsten Daten angeben

Datenschutz bei Gewinnspielen Nicht nur in Zeitschriften, auch in Zeitungen und vor allem im Internet werden immer wieder verschiedenste Gewinnspiele angeboten. Auch beim Einkaufen werben häufig Menschen an kleinen Stehpulten mit üppigen Gewinnen Menschen dazu, an ihren Spielen teil zu nehmen.

Leider allerdings dienen die Preisrätsel dabei weniger dem Spiel, als dem Einsammeln von persönlichen Daten einer möglichst großen Bevölkerungsgruppe. Daher warnen auch Verbraucherschützer immer wieder davor, zu viele Daten bei der Teilnahme an derartigen Spielen preis zu geben.



So gehören beispielsweise das Geburtsdatum oder auch die Telefonnummer nicht zu den für Gewinnspiele zwingend notwendigen Daten. Besonders das Geburtsdatum ist dabei für Veranstalter von Kaffeefahrten interessant. Foto: Cogdogblog, flickr.

In diesem Zusammenhang wird auch aktuell vor falschen Gewinnbenachrichtigungen gewarnt, die eine Fotokopie einer tatsächlich vom angeblichen Gewinner ausgefüllten Teilnahmekarte enthalten. Empfänger solcher Schreiben sollten auf diese nicht reagieren, denn hinter dem versprochenen Geld – oder Sachpreis verbirgt sich eine gewöhnliche Kaffeefahrt.

Auch Vorsicht ist geboten, wenn am Telefon ein Gewinn versprochen wird, der in Form eines Schecks innerhalb weniger Tage von der Post überbracht wird. Um diesen zu erhalten muss der angebliche Gewinner allerdings erst einmal für den Brief eine Gebühr in nicht unerheblicher Höhe beim Zusteller zahlen.

Einen Scheck allerdings erhält der teuer bezahlte Brief dennoch nicht. Daher gar nicht erst die Nachnahme zahlen, sondern an den Sender ungeöffnet zurück gehen lassen.

Gewinnspiele: Nur die nötigsten Daten angeben, 4.0 out of 5 based on 1 rating

GD Star Rating
loading...

Beitrag kommentieren