Hilfe bei stationärer Pflege im Alter

Stationäre Pflege Völlig überraschend kann von heute auf morgen jeder ältere Mensch pflegebedürftig werden, durch ein chronisches Leiden, Schlaganfall, Altersgebrechlichkeit oder eine schleichende Krankheit.

Sehr vielfältig können die Gründe für eine Pflegebedürftigkeit und die Notwendigkeit stationärer Pflege sein. Weitgehend herrscht aber eine Übereinstimmung in diesem Punkt, denn lieber in den eigenen vier Wänden möchten ältere Menschen bei Bedarf versorgt werden. Die tragende Säule der Versorgung pflegbedürftiger älteren Menschen ist die häusliche Pflege.



Sie ist unersetzlich für den Betroffenen, unverzichtbar für die Gesellschaft aber für die Angehörigen oft eine Belastung. Von der gesetzlichen Pflegeversicherung beziehen jeden Monat rund 2,3 Millionen Menschen in Deutschland Leistungen. Ambulante Leistungen erhalten die überwiegende Mehrheit, dagegen stationär gepflegt werden weniger als ein Drittel.

Stationäre und häusliche Pflege

Mit den Vorstellungen des Gesetzgebers deckt sich das, denn im Sozialgesetzbuch heißt es, dass vor einer stationären Pflege eine häusliche immer Vorrang habe. Diese Pflege kann von der Familie, Freunden oder dem nahen Umfeld übernommen werden. Das Thema Wohnen im Alter gewinnt somit zunehmend an Bedeutung.

Eine ergänzende Unterstützung und Entlastung der älteren Pflegeperson bieten Sozialisationen oder andere ambulante Pflegdienste an. Jede Handreichung dieser Einrichtungen kostet Geld und seinen Preis hat dieser Service (Foto: Mah_Japan/flickr).

Leistungen der Pflegeversicherung

In aller Regel von den Leistungen der Pflegeversicherung hängen Art und Umfang der professionellen Hilfe zu Hause ab. Je nach Grad der körperlichen Einschränkung eines pflegebedürftigen älteren Menschen und dem Aufwand, unterscheidet sich das in drei Pflegestufen.

Eine erhebliche Pflegebedürftigkeit bedeutet beispielsweise die niedrigste Pflegestufe 1. Hilfe bei Mobilität, Ernährung oder Körperpflege, mindestens einmal am Tag, sowie 90 Minuten in der Woche erfordert diese.

Für die Grundpflege, wie mundgerechtes Zubereiten des Essens, Intimpflege nach dem Toilettengang, Zahnpflege, Waschen und vieles mehr muss die Hälfte der Zeit genutzt werden.

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