Malteser warnen vor Vereinsamung und Armut im Alter

Armut im Alter Armut im Alter wird gern verschwiegen. Besonders in der Werbung werden immer wieder Bilder von glücklichen Rentnern gezeichnet, die in der Nähe der Familie lebend, gern ihre Freizeit aktiv gestalten und mit Freunden Unternehmungen starten. Die Realität allerdings sieht leider oftmals anders aus.

Noch im Jahr 1996 lebte mindestens ein erwachsenes Kind in der Nähe oder auch im selben Ort wie die ins Rentenalter gekommenen Eltern. In den acht Jahren bis zum Jahr 2006 sank der Anteil um 10 Prozent auf nur noch 45 Prozent, Tendenz weiter sinkend.



Aber auch um die sozialen Kontakte außerhalb der Familie ist es bei vielen Senioren schlecht bestellt.

Hierfür sehen die Malteser einen Grund in der immer weiter um sich greifenden Armut im Alter. Hierdurch entsteht häufig ein Teufelskreis. Da die Scham der eigenen Situation gegenüber groß ist, ziehen sich viele von Altersarmut betroffene Menschen zurück, um ihre desolate finanzielle Situation zu verbergen. Foto: Public Domain Photos, flickr.

Auch Aktivitäten können häufig nicht wahrgenommen werden. Die Malteser rufen daher dringend zu sozialem Engagement auf. Nicht nur die jüngere Generation soll hierbei angesprochen werden, für die Notsituationen im Alter sich zu sensibilisieren.

Gerade Menschen, die ebenfalls im Rentenalter von 65 oder 70 Jahren sind, können gleichaltrigen oder auch Älteren eine wertvolle Stütze sein, da sie über eine gleiche Erfahrungswelt verfügen oder sich auch leichter in die Situation hineindenken können.

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