Reise an die Nordsee: welche Gepäckvarianten sind geeignet?

Die Nordsee ist immer wieder eine Reise wert, die Landschaft beeindruckend – doch leider kann das Wetter auch im Hochsommer nicht immer begeistern. Wer also einen Nordsee-Urlaub plant, muss mit sämtlichen Widrigkeiten der Witterung rechnen.

Neben leichter Sommerbekleidung sollten also auch eine dickere Jacke, festes Schuhwerk und entsprechender Regenschutz Platz finden im eigenen Gepäck. Spätestens jetzt stellt sich die Frage, welche Gepäckstücke sich für den Transport besonders eignen und was im Rahmen der Reisevorbereitung berücksichtigt werden muss.



Vor der Reise: Gesundheitscheck bei dem Hausarzt durchführen

Vor dem Antritt einer solchen Reise sollte üblicherweise ein Gesundheitscheck beim Hausarzt durchgeführt werden. Die frische Seeluft ist für die Gesundheit zwar förderlich, Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit sind es allerdings nicht zwangsläufig. Außerdem müssen Medikamente in ausreichender Menge bevorratet werden, damit auf der Reise keine Engpässe entstehen. Weiterhin muss bei Reisen an die Nordsee mit Sturm und Regen gerechnet werden. Damit eine Erkältung ausbleibt, darf entsprechende Winterkleidung nicht fehlen. Winterkleidung nimmt jedoch nicht nur im Schrank, sondern auch im Koffer recht viel Platz in Anspruch Hier stellt sich die Frage, welche Taschen und Koffer sich für den Transport in besonderem Maße eignen.

Vorteile der klassischen Reisetasche:

– Flexibel und in vielen Größen erhältlich
– recht günstig und universell nutzbar

Nachteile der Reisetasche:

– lässt sich in der Regel nur tragen
– begrenzte Diebstahlsicherheit
– geringer Schutz des Gepäcks

Hartschalenkoffer können zumeist gerade da überzeugen, wo weiche Koffer und Reisetaschen ihre Schwächen haben:

– Optimaler Schutz des Gepäcks
– rollbar, damit einfach zu handeln
– besonders widerstandsfähig

Nachteile von Hartschalenkoffern:

– unflexibles Material, damit schlechte Raumnutzung
– relativ teuer
– etwas schwerer
– üblicherweise keine Außenfächer vorhanden

Eine für die meisten Senioren eher unkonventionelle Alternative ist der Rucksack. Für dieses Gepäckstück spricht:

– Die Hände bleiben frei
– anders als beim Rollkoffer wird kein ebener Untergrund vorausgesetzt
– viele Seitenfächer

Nachteile des Rucksacks:

– begrenztes Volumen
– die gesamte Last muss getragen werden

Es lohnt sich also durchaus, einen genaueren Blick auf den Markt für Reisegepäck zu werfen – die Auswahl ist heute immens, für beinahe jedes Bedürfnis findet sich das passende Gepäckstück. Die Größe der Auswahl zeigt sich auf Shop-Übersichten für Koffer & Co – auf der von Netzsieger finden sich beispielsweise alleine für Reisekoffer knapp 25.000 Artikel.

Noch zur Zukunft des Reisegepäcks: Immer verbreiteter auf dem Markt sind „Hybride“, also Kreuzungen aus mehreren Gepäckvarianten. Hier ist eine Reisetasche mit Rollen genauso sinnvoll wie ein Kofferrucksack. Letzteres beschreibt einen Koffer der sich auch auf den Rücken schnallen lässt. Ein weiterer Kompromiss könnte darin bestehen, den konventionellen Koffer mit einem kleinen Tagesrucksack zu kombinieren. Dadurch lassen sich bei Wanderungen oder Ausflügen unterwegs Proviant und Medikament mitnehmen; Flexibilität und Fassungsvermögen der Gepäckstücke werden somit ideal kombiniert.

Welche Jahreszeit für die Nordsee?

Insbesondere bei einer Reise an die Nordsee stellt sich zudem die Frage nach der richtigen Jahreszeit. Wirklich heiß wird es zumeist auch im Hochsommer nicht, Wandern und Wattlaufen ist dann gut möglich. Dafür wird nicht jedem der Trubel gefallen, den die Hochsaison mit sich bringt. Eine Reise im Frühjahr ist daher vermutlich eine gute Alternative, wenn auf den klassischen Strandurlaub verzichtet werden soll.

(Foto: Kundan Ramisetti, Unsplash)

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