Soziale Netzwerke bei älteren immer beliebter

Soziale Netzwerke für Senioren Noch vor etwa zehn Jahren schien es für Senioren fast undenkbar, sich mit der Welt des Internets zu beschäftigen oder gar anzufreunden. Für viele erschien das weltweite Netz als etwas, das der Jugend vorbehalten war, Seiten sozialer Netzwerke waren unheimlich.

Dies hat sich inzwischen gewandelt, besonders in Amerika, aber auch in Deutschland finden immer mehr Mitglieder der Generation 60+ den Weg in die sozialen Netzwerke.



In Amerika zeigte jüngst eine Studie des Forschungsprojekts Pew Internet, dass soziale Netzwerke im Internet den größten Zuwachs in der Nutzergruppe der Nutzer ab 50 Jahren verzeichnen. Seit dem Jahr 2009 ist dabei der Anteil der über 64 jährigen, die bei einem sozialen Netzwerk gemeldet sind, um 100 Prozent gestiegen.

In Deutschland sind die Zahlen der Senioren, die als Nutzer in einem sozialen Netzwerk wie Facebook registriert sind, noch sehr viel geringer, doch hat sich auch hierzulande der Anteil der über 60 Jahre alten Menschen, die das Internet nutzen und in sozialen Netzwerken zu Hause sind, sich seit dem Jahr 2008 verdoppelt.

Dennoch sind derzeit nur etwa 25 Prozent aller über 60 jährigen online, von diesen wiederum nutzen nur etwa vier Prozent soziale Netzwerke. Foto: Facebook.de

Dabei bieten diese gerade auch Senioren, die von Kindern oder Enkelkindern weit entfernt wohnen die Möglichkeit, mit diesen über das Internet einen engen Kontakt zu pflegen, allen räumlichen Entfernungen zum Trotz. Auch für die Partnersuche werden die Online-Netzwerke demnach zunehmend häufig genutzt.

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2 Kommentare zu “Soziale Netzwerke bei älteren immer beliebter”

  1. Michael Kuss sagt:

    Glücklicherweise habe ich den Sprung zum Computer und dann auch den Sprung ins Internet noch lange vor Ablauf meines Berufslebens geschafft. Schon in meinem Berufsleben hätte ich ohne PC und ohne Internet beruflich weniger ereichen können. Jetzt – drei Jahre nach der Rente – ist der PC und das Internet sowohl (neben)beruflich wie auch auf ALLEN privaten Ebenen nahezu so unverzichtbar geworden wie meine Arme und Beine. Nebenberuflich kann ich noch wertvolle Kontakte hegen, die mir einen Nebenverdienst bringen und den Kopf nicht rosten lassen. Und vor allem auf den privaten Ebenen will ich das Internet nicht missen: Schnelle Emails mit Freunden in aller Welt, mit der Familie, Nutzung der Suchmachinen besonders auf kulturellem Gebiet, online-Bestellungen und finanzielle Abwicklungen (unter Beachtung der Sicherheitshinweise), Informationssuche jeder Art, von Kinoprogramm bis Museumsführer, von Reiseplanung und Wetter bis zu sozialen Netzwerken, Kontakten und Austausch. Als Rentner hätte mir kaum etwas besseres als das Internet widerfahren können. Dabei sitze ich nicht nur am PC (wie man vermuten könnte), sondern ich nutze meine Internetkontakte tagtäglich in der Praxis. Denn das Internet beschleunigt und ermöglicht Kontakte auf Sekundenschnelle, wozu man früher Tage und Wochen des Suchens und Wartens gebraucht hatte. Das Revolutionäre des Internets wird noch nicht von allen Menschen erkannt und genutzt; wer es aber nutzt, hat nach meiner Erfahrung nur Vorteile davon. Und es ist kein Privileg der Jugend! Auch unsere „alten Köppe“ hält es jung und so lange wie möglich flexibel!

    • Renate Gädicke sagt:

      Auch ich habe,seit ich arbeitslos wurde, gelernt mit einem PC um zu gehen. Niemals hätte ich gedacht, wie sehr ich ihn heute brauche. Sei es für Information, Spiele, Kartengestaltung oder Kontakte, ich bin tägleich Stunden lang Online.Inzwischen liebe ich sogar das Facebook.Leider bin ich jetzt Witwe und meine Tochter lebt in einem anderen Land.Einige nette Bekannte habe ich,die mir über die schwerste Zeit geholfen haben. Gott sei dank bin ich Gesund. Ohne Computer und Internett wäre mein Leben tatsächlich um einiges trostloser.Hoffentlich finden mehr Alte menschen den Weg zum Computer.

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