Straßenverkehr: Auch im Alter sicher unterwegs

Sicherheit im Straßenverkehr Mobilität wird von uns Deutschen hochgeschätzt. Das gilt für junge und alte Menschen ebenso. Wobei sich immer mehr junge Menschen gar nicht mehr dazu entschließen, einen Führerschein zu machen. Vor allem in den größeren Städten ist dieser Trend zu erkennen.

Die jüngeren Menschen bis zu einem Alter von 25 Jahren pfeifen auf den täglichen Stau in ihrem Auto und benützen viel lieber die öffentlichen Verkehrsmittel (ÖPNV) um von A nach B zu gelangen.



Ganz anders dagegen zeigt sich die Situation bei den älteren Menschen, die das 65. Lebensjahr bereits hinter sich gebracht haben. Der Anteil dieser Bevölkerungsgruppe im Straßenverkehr nimmt immer mehr zu. Foto: Kt Ann, flickr.

Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass viele ältere Menschen nicht mehr den Anforderungen, die der tägliche Verkehr mit sich bringt, gewachsen sind, wenn sie sich selbst hinter das Steuer setzen. Die Unfallhäufigkeit steigt mit Zunahme des Lebensalters an. Bei den Unfällen, die durch Missachtung der Vorfahrtregel entstehen, sind über 65-Jährige doppelt so oft involviert wie Lenker, die jünger als 25 Jahre sind.

Der VCD empfiehlt den Senioren, vermehr auf die Fahrten mit dem eigenen Auto zu verzichten und stattdessen auf alternative Verkehrsmittel zurück zu greifen.

Kurze Strecken sollten von den Senioren, die nicht durch Gehbehinderungen beeinträchtigt sind, zu Fuß zurückgelegt werden, empfehlen die VCD-Experten. Dadurch würden die Senioren ihre Beweglichkeit und Gesundheit fördern.

Oft wird von den Senioren als Gegenargument verwendet, dass sie dann die schweren Einkaufstaschen schleppten müssten. Abhilfe bieten hier Supermärkte, die einkaufte Waren nach Hause zustellen. Ein Service, das immer mehr Märkte anbieten.

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