Therapien bei Diagnose Parkinson

Parkinson Krankheit Bereits mehr als 50 Prozent bestimmter Nervenzellen sind in der Regel im Gehirn zu Grunde gegangen, wenn die ersten Symptome der Krankheit Parkinson vom Arzt diagnostiziert werden. Nicht aufzuhalten ist der schleichende Zerstörungsprozess.

Heilbar ist die Krankheit bisher noch nicht und auch weitgehend ungeklärt sind die tieferen Ursachen. Um dem Patienten lange Zeit ein weitgehend unbehindertes Leben zu ermöglichen, das Fortschreiten der Krankheit hinauszuzögern und die Symptome abzumildern helfen gezielte Therapien.



Mit einer steigenden Anzahl der Krankheitsfälle als Folge der immer älter werdenden Menschen, rechnen die Experten, da vor allem bei älteren Menschen die Krankheit auftritt.

Ein früher und wichtiger Hinweis auf die Erkrankung können langsamere Bewegungen, zum Beispiel beim Zähneputzen oder Anziehen sein. Auch starre Gesichtszüge, Gleichgewichtsprobleme, Schlaf- und Riechstörungen gehören unter anderem zu den Anzeichen. Die kleinen Veränderungen werden oft von Angehörigen als erstes bemerkt.

Dopamin zum Schutz der Nervenzellen

Die Stimme wird undeutlich und leise, der Gang schlurfend und kleinschrittig, und das Schriftbild immer kleiner. Über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren und meist langsam verstärken sich die Parkinson-Symptome. Für die älteren Patienten bedeutet das auch eine seelische Belastung neben den körperlichen Einschränkungen (Foto: Patrick Hoesly/flickr).

Hochwirksame Wirkstoffe wie L-Dopa, eine Vorstufe des Dopamin oder Dopamin-Agonisten stehen seit vielen Jahren zur Verfügung. Damit kann die Lebensqualität der Patienten in vielen Fällen deutlich erhöht und den Verlust der Nervenzellen über lange Zeit ausgeglichen werden.

Physiotherapie bei Parkinson

Durch Physio- und Ergotherapie, sowie bei Bedarf mit logopädischen Behandlungen wird meistens die medikamentöse Therapie begleitet. Eine Beratung in speziellen Parkinson-Sprechstunden bieten viele Kliniken den Betroffen an. Um mit den Ängsten und Belastungen der Krankheit besser zurecht zu kommen sind oft begleitende Psychotherapien oder auch Selbsthilfegruppen hilfreich.

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